Internationales Poesie-Treffen in Tepebaşı

Internationales Poesie-Treffen in Tepebaşı, mit Schwerpunkt „Deutschsprachige Poesie“

Zwischen 11 und 14. Mai 2017 fand zum 7. Mal das „Internationalen Poesie-Treffen“ in unserer Partnerstadt Tepebaşı-Eskişehir statt. Der Schwerpunkt das Poesie-Treffen wurde, beim Besuch einer kulturellen Delegation in Treptow/Köpenick im letzten Jahr, mit Absprache auf „Deutschsprachige Poesie“ festgelegt.

Nach vielen Gesprächen und Recherchen mit verschiedenen Dichterinnen und Dichtern aus Berlin, haben Tabea Xenia Magyar, Gerd Adloff und Achim Wagner Ihre Teilnahme an dem internationalen Poesie-Treffen zugesagt.

Am 11. Mai 2017 um 18.00 Uhr begann der Auftaktveranstaltung der internationalen Poesie-Treffen. Neben Tabea Xenia Magyar, Gerd Adloff und Achim Wagner nahmen an dem Poesie-Treffen, 32 verschiedene Dichterinnen, Dichtern, sowie 5 Musikerinnen und Musiker, aus 10 verschiedenen Ländern, wie Indien, China, Marokko, Irak, Mali, Venezuela, Griechenland, Nord-Zypern teil.

Der internationale Poesie-Treffen wurde von Ehrengast Tuğrul Taner, der gleichzeitig ein bekannter Dichter in Türkei ist, eröffnet. Als nächste kam der Direktor der internationalen Poesie-Treffen Haydar Ergülen, und eröffnete seien Rede mit dem Slogan „Türkei soll wie Eskişehir werden “.

Der Vorsitzende der „Gewerkschaft der Dichterinnen und Dichter“ (TYS) Mustafa Köz, zitierte aus Pablo Neruda’s Nobelpreisrede „Geduld, werden wir die strahlende Stadt erobern, die allen Menschen Licht, Gerechtigkeit und Würde schenkt“, und verwies auf Tepebaşı, die seit 7. Mal sein Licht zum Leuchten bringt.

Vor der Rede von Bürgermeister Oliver Igel, die von dem Ansager verlesen wurde, sprach für Bürgermeister Ahmet Ataç, der stellvertretende Bürgermeister Melih Savaş.

Danach wurde das Wort an Poesie übergeben, und Achim Wagner, Gerd Adloff, Tabea Xenia Magyar, und alle international angereisten Dichterinnen und Dichter haben muttersprachlich aus Ihren Werken gelesen, die natürlich ins Türkisch und Englisch übersetzt worden ist, gelesen.

Die Auftaktveranstaltung wurde mit musikalischen Beiträgen von Saz-Virtuosen Muzaffer Özdemir beendet.

Am nächsten Tag wurde bis in den späten Nachmittag, eine Stadtrundfahrt für alle Gäste angeboten.

Um 16.00 Uhr wurde zum 100. Geburtstag von den bekannten Dichter Cahit Külebi, eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. Um 17.00 trägt der Ehrengast Tuğrul Tanyol seine Gedichte vor, der ab 18.00 durch eine Veranstaltung „Musikbox und Gedichte Lesung“, die mit abwechselnden Musik- und Lesungen Beiträgen, erweitert wurde.

Am Samstag, 13. Mai 2017, wurde ab 10.00 eine Poesie-Veranstaltung für Kinder angeboten, wo Bürgermeister Ahmet Ataç auch teilgenommen hat.

Um 12.00 Uhr wurde eine Ausstellung von Prof. Hasan Erkek’s Bildern und Gedichten, der die Staatlichen Konservatorium von Anadolu Universität leitet, eröffnet.

Um 13.00 Uhr wurde ein Podium mit verschiedenen Poetinnen und Poeten aus Ausland, über „Poesie und Frieden“ durchgeführt.

Gegen 14.30 startete das Podium über die „Deutsche und türkische Literatur“, wo Tabea Xenia Magyar, Gerd Adloff, Achim Wagner und Lutz Längert teilgenommen haben. Das Podium, wo Bürgermeister Oliver Igel, durch seine Krankheit nicht teilnehmen konnte, wurde von Hasan Çötok geleitet und übersetzt. Lutz Längert erörterte über die Städtepartnerschaft, die überwiegend auf dem kulturellen Bereich aufgebaut wurde. Tabea Xenia Magyar berichtete über den Berliner Lyrikkollektiv G13. Gerd Adloff berichtete über die Probleme der Dichtung in der DDR, zu Wendezeit und danach. Achim Wagner, der zwischen Berlin und Ankara lebt, erwähnte die Unterschiede zwischen deutschsprachigen und türkischsprachigen Poesie, sowie die Gründe und deren Ursprünge.

Ab 15.30 gab Gedichtlesungen, unter anderem mit Tabea Xenia Magyar, Gerd Adloff und Achim Wagner, die musikalisch von Nedim Zeynep Göknur Yıldız begleitet worden sind.

Am Sonntag, den 14. Mai 2017, ab 12.00 fand eine Abschlusslesung-Veranstaltung statt, wo Tabea Xenia Magyar, Gerd Adloff und Achim Wagner lesen sollten, aber da wir den Rückflug nach Berlin erreichen wollten, und gegen 10.30 Tepebaşı verlassen mussten, konnte an den Lesungen, der zwischen Ankara-Berlin lebende Dichter Achim Wagner teilnehmen.

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